Montag, 1. Juni 2015

Regenbogenkuchen

























Töchterchens Wunsch zum Geburtstag war ein Regenbogenkuchen.

























Da ich mich nicht richtig entscheiden konnte, wie der aussehen soll, habe ich gleich mehrer Miniküchlein gebacken. Die runden Springformen haben nur einen Durchmesser von 12 cm und ich habe mir gleich 3 Stück davon zugelegt. Ideal für einen schnellen Kuchen und die 3 Stück (XENOS) waren echt preiswert und ersparten enorm Zeit beim Backen.




















REZEPT:
Für den Bisquitteig (ausreichend für 1 Kuchen mit 26/28 cm Durchmesser
(oder eben 2 mit 12 cm und 2 aus Minirührkuchenförmchen 5 x 9cm:

225 g Mehl
225 g Stärkemehl
1 Päckchen Backpulver
9 Eier
7,5 Eßlöffel heißes Wasser
337,5 g Zucker
3 Päckchen Vanillezucker

1000g Frischkäse
500g weiße Schokolade




















Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen




















In einer zweiten Schüssel Eier und Wasser mit dem Rührgerät schaumig schlagen, dann den Zucker zugeben und nach und nach die Mehlmischung unterheben, bis ein schöner Teig entsteht.




















Anschließend den Teig gleichmäßig in 6 kleine Schüsseln verteilen.




















Jetzt schlägt die Stunde der tollen Farben. Mit den Jahren habe ich schon viele Lebensmittelfarben getestet, viele sind zu blass, machen merkwürdige Farben und hinterlassen oft einen sehr eigenartigen Geschmack.




















Deshalb habe ich mir die Wilton Lebensmittelfarben im Regenbogenmix-Sparset gekauft.




















Es sind Gelfarben und sehr ergiebig. Eine Messer (bzw. Kuchengabelspitze) reicht, um eine ganze Schüssel satt einzufärben.




















Das Ergebnis ist wundervoll, alles ist gleichmäßig.




















Jeder Farbton wird exakt, wie auf den Bildern.




















Es macht Spass und sieht jetzt schon super aus...






































Dann den Teig in die mit Backpapier ausgelegten Förmchen füllen. Bei den runden Miniformen genügten etwa 4 Eßlöffel Teig. Statt Backpapier haben ich jeweils ein glattgestrichenes Muffinförmchzen genommen. Das passte perfekt.


Kleinere Papierförmchen passten in die Kastenformen.




















Hier reichten etwa 2,5 Eßlöffel Teig  pro Förmchen.




















In meinen großen amerikanischen Ofen passen das Backblech und die 3 Springformen bequem rein.




















Nach 10-13 Minuten bei 190 Grad (unter-und Oberhitze) müssen die Böden auskühlen.




















Schon mal zur Probe gestapelt...

























Nun die Schokolade für das Topping im Wasserbad schmelzen. Ich mach das neuerdings immer im Milchtopf. Das klappt prima. Dann den Frischkäse schaumig rühren und die geschmolzene Schokolade nach und nach unterrühren. Anschließend wenn möglich 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen




















Jetzt kann das Torte bauen beginnen. Auf jeden Boden 2 -3 Eßlöffel Topping streichen und in der richtigen Reihenfolge stapeln: Rot-Orange-Gelb-Grün-Blau-Lila


Dann die komplette Torte damit einstreichen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Am besten macht man das am Vortag, damit alles schön zieht und die Torte schön fest wird. Verzieren sollte man erst kurz vorm Servieren...

































Für die Torte in Grün habe ich Rollfondant und Rollmarzipan für die Blüten gekauft.




















Die Blüten sind in 3 Größen ausgestochen.




















Das mit dem Rollfondant muss ich noch üben: das Problem: die sehr schmale und sehr hoche Form der Torte. Da hat man einfach zuviel "Weite" im "Saum"sag ich jetzt mal als Schneiderin. Die Blüten kaschieren ehrlich gesagt auch kleine Risse.


Heute 5.20 Uhr war es dann soweit: die Kerzen wurden gezündet und der Kuchen verkostet.


























Angeschnitten haben wir aber erstmal die eckigen Küchlein, die im Prinzip genauso wie die runden Torten gemacht sind: einmal mit Topping, einmal mir Rollfondant.




















Echt lecker!




















Hier die Variante mit dem Fondant. Da ist das Grün als Umrandung extra noch spektakulär...

























Ein Stück bekam die Freundin in der Schule...

Kommentare:

  1. Wirklich großes Lob, so viel Geduld und Können!
    Die Idee mit den kleineren Formen ist grandios.

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  2. Ehrlich gesagt war ich erst nach 10 Stunden fertig. Und so richtig perfekt ist anders...Der Rollfondant (hab ihn zuerst auf dem Tisch mit Puderzucker ausgerollt) blieb kleben, da ich die fertige Torte pur in den Kühlschrank stellte, "schwitzte" er etwas. Hab mich inzwischen dazu belesen: Rollfondant vorher immer mit Frischhaltefolie bedecken, dann darf er auch gekühlt werden.
    Aber es sieht trotzdem hübsch aus für das erste Mal.

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